Après 3 mois en Colombie,
3 semaines en Equateur,
3 jours au Pérou,
BRESIL !
Reise 2008-09 auf Deutsch
Endlich Neuigkeiten !

Bereits seit eineinhalb Monaten in Brasilien
Das sind wir wieder mit unserem kleinen Reisetagebuch und den bunten Photos, nach einer langen Ruhepause . Wir haben Kolumbien verlassen um nach Equador zu Reisen, dann kurzer Zwischenhalt in Lima und nun sind wir in Brasilen seit ende Januar, unsere letzte Destination vor der Heimreise am 5.April.....

Wir befinden uns Momentan in Boipeba, wunderschoene, paradiesische Insel in der Naehe von Salvador.
Uns geht es bestens und wir freuen uns ueber all eure Mails, Kommentare und Komplimente zu unserem Blog, dies motiviert uns weiter zu schreiben wenn die Mittagssonne zu stark brennt ;-)


Freitag der 13.03.2009...
Fuer die Aberglaeubischen nicht ungewoehnlich, dass an diesem Tag Katastrophen geschehen :-)
Wir assen gemuetlich auf der Strassenterasse von Boipeba unser Abendessen. Auf einmal ein Knall, zwei Polizisten sprinten einem Einwohner mit den Pistolen in der Hand nach, zweiter Schuss faellt und die Strassen werden leer, alle springen in  die Haeuser um sich su verstecken. Es bleibt ruhig, die Polizei kehrt zurueck, da der Schurk ins Meer gesprungen ist und auf die naechste Insel schwamm....Tja, wir assen dann unsere Moqueca zu Ende und hoerten uns die Geschichten an, dass es hier wie im Wilden Westen vor sich geht. Die Polizei greift scheinbar rasch nach den Waffen....
 
Morro de Sao Paulo

Keine Autos aber kleine Schubkarren
Wir reisen mit dem Schnellboot nach Morro de Sao Paolo und sehen sogar Delphine auf der Fahrt.
Es ist zwar ein touristischer Ort, aber auch hier kann man einsame Straende finden und sich ueber das wamre Meer freuen.

Sie haben ein amuesantes Transportsystem, nebst den Booten gibt es noch Schubkarren, einige sind mit Taxi angeschrieben...Sehr amuesant, man kann sein Gepaeck ins Guesthous rollen lassen.
Wir haben ein freundliches Hostal mit einem Pool gefunden.

Strandleben
Wir sind etwas erstaunt ueber die Israelischen-Nester die sich hier ausbreiten, man fuehlt sich manchmal gar nicht mehr in Brasilien. Es ist einfach sehr schwierig mit den meisten in Kontakt zu kommen, besonders wenn sie in Gruppen sind. Wir bleiben ca eine Woche. Es gibt eigentlich nicht viel zu erzaehlen zum Strandleben. Palmen, Meer, Sand, schoene Kinder, frischen Fisch und sich treiben lassen. Daher suchen wir uns spannende Aktivitaeten.

Vollmond- und Sonnenuntergangstimmung
Kein Kommentar ;-)


Peter und Isabelle Tauchen
Wir entdecken nun die Unerwasserwelt und schliessen unseren Open-Wather PADI Kurs erfolgreich ab. Wir hatten etwas Pech mit der Sicht aber wir haben intensiv Energie in 4 Tagen investiert, zwischen praktischer und theoretischen Uebungen. Es hat wirklich Spass gemacht, wir hatten eine sympathische Instruktorin und ein tolles PADI-Team. Am letzten Tag auf Morero, tranken wir Cachassa (lokal Alkohol) in einer Kokosnuss getraenkt, seit 6 Monaten....Resultat, Isabelle spuert den Effekt sehr schnell....

Nicolas nimmt Thai-Box Stunden
Waerend wir uns mit dem Sauerstofftank in der Meerestiefe meditieren, beschaeftigt sich der schlanke aber kraeftige Nicolas mit Thai-Boxing. Ich habe nur nicht die Logik seines Trainers verstanden, die Stunden fanden um Mittag statt, draussen....Da soll man sich so stark Ausgeben, ohne in Ohnmacht zu fallen ?!
Er hat aber hart Trainiert und am Ende noch gegen einen 110kg massiven Brasilianer gekaempft.
Und ich habe nur fuer das tolle Photo posiert ;-)

 
Salvador
Salvador ist die drittgrößte Stadt Brasiliens. Es ist ein international anerkanntes Handels- und Wirtschaftszentrum mit Erdoelraffinerie, Baumwoll-, Tabak-, Kakaoverarbeitung sowie eine Zuckerraffinerie.

Wir fliegen nach Salvador, wo uns Peter (Freund aus Bern) erwartet mit seinem Freund Daniel, der in Salvador mit seiner brasilianischen Ehefrau, Jaziara und ihrem Sohn James lebt. Sie wohnen etwas ausserhalb in Itapua, in der naehe des Meeres. Nach dem Couch-Surfing haben wir wieder das Glueck auf einem Sofa uebernachten zu koennen.

Eines Abends auf dem nach Hause Weg rast ein Auto wie ein verruckter auf Daniel zu, sein Fli-Flop spikt in die Luft und er springt knapp an den Strassenrand, uff. Er ist mit ein paar kratzern gut weggekommen. Die spinnen die Brasilianer am Steuer !!!!!

Capoeira
Capoeira ist ein brasilianischer Kampftanz, dessen Ursprung auf den afrikanischen NiGol („Zebratanz“) zurückgeführt wird. Capoeira wurde während der Kolonialzeit in Brasilien von aus Afrika eingeschifften Sklaven praktiziert und weiterentwickelt.

Inhaltlich ist Capoeira von drei Ebenen geprägt: dem Kampf, der Musik und der „Roda“ (portugisisch „Kreis“) als gesellschaftlichem Rahmen, in dem der Kampf stattfindet.

Traditionell wird zu den Kämpfen Musik gespielt, diese folgt einem Endlos-Rhythmus in verschiedenen Variationen; dazu werden passende, häufig noch aus der Zeit der Sklaverei stammende Lieder gesungen.

Klein bis Gros praktiziert diesen akrobatische Kampf - Tanz. Die Tradition wird ueber Generationen hinweg praktiziert. Es ist wirklich sehr unterhaltsam sie zu beobachten, aber schwirieg um es zu lernen.

 
Brasilien
Brasilien ist der flächen-und bevoelkerungsmaessig fünftgrößte Staat der Erde und mit über 186 Millionen Einwohnern der bevölkerungsreichste Suedamerikas. Brasiliens Landschaft ist geprägt von ausgedehnten Regenwaeldern des Amazonas-Tieflands im Norden und Hochebenen, Hügeln und Gebirgen im Süden.

Die brasilianische Bevölkerung ist sehr jung. Das mittlere Alter beträgt 27,4 Jahre, die mittlere Lebenserwartung liegt bei 71,4 Jahren. Der Unterschied zwischen Arm und Reich ist in kaum einem Land so groß wie in Brasilien.

Ethnien: Ursprünglich vier Bevölkerungsgruppen bilden die brasilianische Bevölkerung. Sie sind heute jedoch so umfassend vermischt, dass eine klare Zuordnung oft nicht mehr möglich ist. Im Jahre 2005 bezeichnen sich rund 49,9 % der Brasilianer selbst als Weiße, 43,2 als Mischlinge und 6,3 % als Schwarze, 0,7 % als Gelbe oder Indigene. Der größte Teil der afrobrasilianischen Bevölkerung lebt im Nordosten. Zu den Bevoelkerungsgruppen gehoeren:

- die Portugiesen, die ursprünglichen Kolonialisten
- die Afrikaner, die als Sklaven nach Brasilien verschleppt wurden
- verschiedene Immigrantengruppen, hauptsächlich aus Europa (Italiener, Deutsche, Spanier), dem Nahen Osten und Asien

São Paolo
São Paolo ist die größte Stadt Brasiliens, Südamerikas und gleichzeitig auch die größte der südlichen Hemisphäre und der wirtschaftliche Motor Brasiliens. São Paulo ist das größte deutsche Investitionszentrum außerhalb der EU und den USA. Als industrielles Zentrum des Landes zieht die Stadt kontinuierlich Einwanderer an, so dass sich die Einwohnerzahl innerhalb von 40 Jahren verdoppelte. Dieser rapide Bevölkerungszuwachs brachte der Stadt eine vorrangige Stellung in Bezug auf Finanzen, Kultur und Wissenschaft ein, aber auch Verkehrsprobleme, Umweltverschmutzung und Kriminalität.

 
Couchsurfing
Ist die neue moderne Art fuer die Back-packers billige Unterkunft zu finden und mit Einheimischen die Umgebung zu entdecken. Es gibt eine Internet Website, wo man sich anmeldet und dann je nach Ort, Personen antrifft die ihre "Couch" offerieren.

Wir waren so sehr ermuedet nach unserer Reise und dem ewigen warten im Flughafen São Paolos, alles schien uns teuer, kompliziert und nur wenige verstanden etwas Spanisch. Portugisiesch schien uns damals unverstaendlich.

Nicolas hatte die gute Idee in Couch-Surfing ein sympathisches Paerchen anzufragen ob sie Platz haetten fuer uns, 1h spaeter antwortete uns Steven, ihr koennt gleich jetzt zu uns kommen !

Wir ereichten ein wohlhabendes Quartier und das beschrieben gruene Haus mit dem roten Tor. Ihre 2 Hunde empfiengen uns mit lautem gebell, Mel und Thai. Die Hausherren waren auf der Arbeit, aber sie leben noch mit 2 weiteren Freunden im Haus und so war es ein staendiges ein und aus in diesem wirklich empfaenglichen Haus.

Wir haben fast eine Woche bei Steven und Patricia verbracht. Sie haben mit uns die Stadt besichtigt, Sport getrieben, wir sind gemeinsam ins Theater, sie haben uns einen brasilianischen Tanz beigebracht und wir haben sie taeglich bekocht und Wein getrunken, um uns zu Bedanken. Sie wurden gute Freunde !

 
Lima - Peru
Lima ist die Hauptstadt Perus und die mit Abstand größte Stadt des Landes. In der Kernstadt leben 6.445.974 Menschen. Lima liegt am Rio Rimac im Westen von Peru, zwischen dem Pazifischen Ozean und den Ausläufern der Andenkordilleren.

Nach einem langen hin und her, ob wir nach Lima reisen um einen billigeren Flug zu buchen nach Brasilien, entschieden wir uns durch Schiksal Alexander nach Lima zu folgen, 30h Busfahrt....
Alexandr reiste nach Peru um seine Walliserfreundin zu treffen, Chloé (jaja, eine Schweizerin). Waerend die beiden Zeit brauchten um sich wieder zu finden, entschieden wir uns in dem Stadtteil Miraflores zu Uebernachten.

Miraflores ist ein wohlhabender Stadtbezirk und hat daher viele Kulturzentren, Theater, Kinos und Kunstmuseen. Am 15. Januar 1881 fand im Salpeterkrieg die sog. Schlacht von Miraflores statt. An diesem Tag wurden in Miraflores mit Verlusten von rund 2000 Menschen die peruanische Einheiten von der chinesischen Armee zurückgedrängt. In Folge dieser Schlacht nennt man Miraflores bis heute Ciudad Heroica - Stadt der Helden.

Die schoenste Aussicht ist es im Park der Verliebten zu sitzen, am Rande der Klippen Limas und in das Meer zu blicken. Nach einer teuren Nacht, in einem Luxuszimmer (jedenfalls fuer unsere Verhaeltnisse) treffen wir wieder Chloé und Alexander und ziehen nun ins Barranco Stadtviertel.

Barranco grenzt im Norden an Miraflores. Es gibt viele Kuenstler und Musiker die in diesem Viertel wohnen. Die Stimmung mochte ich hauptsaechlich Abends, mit den Lichtern und Kolonialhaeusern. Es gibt eine Bruecke die heisst : "Die Bruecke der Seufzer" = der Brauch ist, tief luft holen bevor man ihn betritt und sich etwas Wuenschen. Das fand ich amuesant.

Nach ca einer Woche flogen wir nach Brasilien, São Paolo. Der Abschied von Alexander viel uns etwas schwer, aber vielleicht, kommt er diesen Fruehling ins Wallis....

 
18 Februar 2009 - Happy Birthday Nicolas ! ;-)

Nicolas 34.Geburtstag, feiern wir im Regen in Boipeba. Nico laesst sich nicht den Tag verderben ung geht gleich mit dem Schirm schwimmen. Warum auch nicht, da wird man wenigstens weniger nass, aeh... :-)
Alles gute zum Geburtstag!

 
Montañita - Equador

Wir kommen am 31.12.2008 in Montanita an
Nach einer naechtlich Busfahrt kommen wir gluecklich am 31-12-2008 in Montanita an, am Meer !
Wir uebernachten bei einem Italienisch Freund von Alexander, er hat ein Geusthouse direkt am Strand und noch ein letztes Simmer fuer unsfrei, juhu ! Wir fuehlen uns rasch zu Hause bei Matteo und bleiben gleich drei Wochen. Dieses kleine Dorf bietet Surfkurse, gutes Essen, viele Partys und schoene Straende, perfekt um Silvester zu feiern und das Neue Jahr entspannt zu starten.

Kulinarisches Paradies
Wer frische Meeresfruechte und frischen Fisch vergoettert, ist hier am richtigen Ort ! Wir haben uns die Baeuche mit Ceviche(rohe Meeresfruecht und Fisch), Argentischer Parilla (das beste Fleisch ueberhaupt, schneidet sich so zart wie Butter) vollgeschlagen. An einem Abend organisierte Matteo einen Parilla Abend mit Fisch und Crevetten-Spiesschen (habe ich zubereitet) vor dem Guesthouse, mmh lecker. Ich goennte mir auch taeglich meinen frischen Fruchtsaft am Strand, es wurde ein Ritual.

Surf
Da es hier limietierte aktivitaeten gibt, haben wir das Surfen ausgekostet. Im warsten Sinn vom Wort, ich habe hauptsaechlich das salzige Meer gekostet ;-D ! Es ist gar nicht so einfach wie es eigentlich aussieht auf so einem Brett zu stehen und dann noch mit der Welle zu koordinieren. Aber es macht unheimlich Spass und es ist ein tolles Fitness, besonders fuer die Arme. Dazu kann man im Meer meditieren, waerend dem man auf die Wellen wartet.

Die Freunde und Bekanntschaften
Innerhalb von drei Wochen lernt man viele neue Gesichter kennen und es wird immer schwieriger den Ort zu verlassen . Ich habe immer Muehe Abschied zu nehmen. Im ersten Bild Gabriele aus Italien, ein alter Bekannter von Nicolas. Er hat ihn kurz vor mir in Guatemala kenengelernt vor ca 4Jahren (wir haben ihn bereits in Bogota angetroffen).

Dann im 2.ten Solène aus der Bratagne, bekannt aus Cartagena und Cali. 3te Bild, Veronica und Emilce. 6te Bild Gabriele 2 aus Italien. 7te Fabio aus Italien und auf dem letzten Alexander, mein privater Schmuckhersteller ;-). Fehlt nur Matteo auf dem Bild, auf jedenfall waren diese Italiener eine sehr aufstellende Truppe. Alexander habe ich mir am meisten ins Herz geschlossen, er wird uns noch fuer eine weitere Woche nach Lima Begleiten.

 
Hasta luego Colombia !!!
Abfahrt von San Augustin
Leider schritten wir den Abschied von Kolumbien an, nach zwei schoenen Wochen in San Augustin.
Wir sind mit dem Pick-up durch die Anden gefahren, in Richtung Equador. Die Reise war etwas staubig und holperig, doch ich habe die Aussicht genossen und nostalgisch Verabschiedet :-(

Hasta Luego Colombia
Mit einem traurigen Gefuehl und den Traenen nahe nahmen wir Abschied.
Wir haben gelernt, dass die groesste Gefahr in Kolumbien darin besteht, in Kolumbien bleiben zu wollen ;-) !
Die Menschen sind unbeschreiblich herzlich und das Land ist unbeschreiblich schoen ! Wie bereits erwaehnt wurden die Sicherheitsmassnahmen in wenigen Jahre rasant verstaerkt. Es gibt Zonen die weiterhin zu vermeiden sind, jedoch sind sie bekannt und die Touristen werden informiert. Wir machen jetzt etwas Werbung, wer neugierig wurde dieses Land su entdecken, wir koennen es nur Empfehlen !

Wilkommen in Equador
Kaum zu glauben aber war. In einer Minute haben wir Kolumbien am Zoll verlassen koennen, jedoch eine dreistuendige Wartezeit, an praller Sonne um Equador zu betreten. Die Menschen sind sich dies gewohnt und sind keine Spur genervt im Gegenteil sie amuesieren sich indem man neue Menschen kennenlernt, sich die Sonnenschirme teilt und mit Ruhe abwartet, auch wenn die Schlange sehr langsam vorangeht. Wir lernen drei sehr sympathische, junge, Kolumbianer kennen, Emilce(psychologie Studentin), Veronica(Bauchtaenzerin) und Alexander (Photograph und Schmuckhersteller). Sie sind auf dem selben weg wie wir Montanita, um dort Silvester zu verbringen. Das mag ich am liebsten auf Reisen, angenehme Zufaelle ;-) !

 
Endlich Neuigkeiten !
26.01.2009
Wir haben drei Wochen in Montañita (Ecuador) verbracht und befinden uns momentan in Lima (Peru).



 
San Agustin

Die Reise
 San Agustín liegt inmitten der Anden, an einer Abflachung des Amazonastieflandes. Die Wurzeln dieser Kultur, die am oberen Magdalena entstand,  reichen bis ins 7. / 6. Jahrhundert v. Chr. zurück. Ich denke die Strasse wurde den Wurzeln ihrer Kultur angepasst, d.h. die Strassenzustaende sind dementsprechend erhalten, fuer 100km benoetigen wir ca sieben Stunden. Es regnete etwas und da blieb ja gleich ein Bus in der Gegenrichtung stecken. Naja, man darf es nie eilig haben in diesen Laendern. Aber die Kolumbianer sind so liebevoll, dass die Fahrt doch gut ertraeglich war. Das schoenste erlebnis bei dieser Reise war die Aussicht. San Agustin ist bekannt fuer die wunderschoene, gruene Natur und die tosenden Wasserfaelle. Ein richtiges "festmahl" fuer die Augen.
 

Das Staedtchen
San Agustín, ein malerisches Städtchen in den grünen Hügeln zu Füssen der Anden, ist durch die vielen mysteriösen Statuen und Felsskulpturen früherer Kulturen bekannt geworden. Es ist unsere letzte Besichtigung in Kolumbien und wir mochten nur ungerne Abschied nehmen. Wir blieben ganze zwei Wochen (wohl verdient nach einer anstrengenden Reise ;-) ) und verbrachten auch Weihnachten in dem magischen San Agustin. Die Gegend ist wirklich unbeschreiblich schoen, die Statuen sind stets ein Raetsel und eine faszinierende Entdeckung. Es hat scheinbar viele Schweizer Touristen. Wir sind der Natur und den Bergen vielleicht staerker verbunden ;-).

Die Pferde und unsere Ausfluege

Nicolas und ich haben uns sehr mit dem Reiten angefreundet in San Agustin. Ich empfand es als sehr angenehm kleine Ausritte von 4Stunden zu unternehmen. Unser Reisefuehrer, Umberto, haben wir uns auch ins Herz eingeschlossen. Er begleitete uns und erklaerte uns jegliche Pflanzen, praesentierte uns alle Statuen und Felsskulpturen ausserhalb des Archeologischen Parkes.

Wir hatten nur kleine Schwierigkeiten mit unseren Pferden, beide wollten die ersten sein, ich kann euch sagen, wenn man nicht viel Erfahrung mit Pferden hat, sind sture, galopierende Pferde ein rechtes Abenteuer. Aber die beste Art und Weise die paradisische Gegend zu explorieren.

Der Archeologische Park

Man weiß immer noch recht wenig über diese Kultur. Wahrscheinlich waren es eher mehrere Kulturen, die sich nacheinander und parallel zueinander in dieser Region entwickelten. Durch seine hervorragende Lage war San Agustín eventuell für längere Zeit ein bedeutendes Handelszentrum. Die Handelswege führten tief in das Amazonasgebiet, in die Höhenlagen des heutigen Popayáns und bis zur Pazifikküste.

Seit dem 4. Jahrhundert n. Chr. planierte man in dieser Gegend etliche Bergkuppen und bis in das 7. Jahrhundert hinein wurden auch künstliche Berge über Steinkammern errichtet. Wahrscheinlich entstanden diese Hügel aus religiösen Gründen. In den Steinkammern unter den Hügeln fand man bunt bemalte Andesit-Skulpturen oder monolithische Sarkophage. In unmittelbarer Nähe fand man auch Steinkisten- und Schachtgräberfriedhöfe und weitere Statuen. Inzwischen kennt man über 400 Statuen und Felsskulpturen, die eine große Vielzahl an unterschiedlichen Stilen und Motiven aufweisen.

Die Besichtigung ist wirklich eindruecklich und man fuehlt sichtlich die Kraft dieser Kultur. Die Kolumbianer sind sehr stolz darauf und die San Agustiner wollen diese Kutlur stets bewahren. Sogar in der Krippe auf dem Marktplatz, neben Jesus im Stroh, stehen die Skulputern. 
 
Unser Park-Fuehrer spricht sieben Sprachen

Wir konnten den Archeologischen Park auf Deutsch, Franzoesisch, Spanisch, Israelisch, Englisch, Hollaendisch und die letzte faellt mir nicht mehr ein, besichtigen. Dieser Mann hat jede Sprache durch Touristen Fuehrungen gelernt. Dazu wirklich gut. Sein vokabular ist gross.
Es ist nicht das erste mal, dass wir auf solche Menschen treffen auf Reisen. Nichts ist unmoeglich.

 
San Cipriano

Die Ankunft
Drei Stunden von Cali entfernt, befinden wir uns an einer wirklich ausgergewoehnlichen Atraktion, ein Mofa auf einer Zugschiene, das einzige Fortbewegungsmittel das uns nach San Cipriano faehrt. Die Ortschaft ist von Dschungel und Fluessen umgeben.
Die Ankunft war sehr amuesant, all die lieben Kinderlein springen uns in die Armen, sind neugierig, wollen fotografiert werden und mit uns spielen.
Zu meiner Ueberraschung sind hier alle dunkelhaeutig und der groesste Teil auch sehr arm.
Wie ihr mich kennt, hatte ich meine groesste Freude all die suessen Kinder in meine Arme zu nehmen.
 

Die Fahrt
Unglaublich was der Mensch nicht alles Erfunden hat. Das Mofa ist auf einigen Holzbrettern fixiert, und nur zwei Schienenraeder beruehren die Schiene. Der Motor wird eingeschaltet und los gehts in Richtung San Cipriano! Hui man muss schon zimliche Nerven haben um nicht in Panik zu geraten, es geht schon recht rasch voran und das uns ein Zug in der Gegenrichtung begegnet ist jeder Zeit moeglich...Da heisst es vom Fahrzeug abspringen um rasch das Gefaehrt von der Schien zu tragen. Doch dieses Abenteuer hat sich gelohnt und der Fotograph wird einen Bericht darueber schreiben und wir sind seine Fotomodelle. Freue mich diesen Artikel bald in einer Reisezeitschrift zu lesen.
 
Das Alltagsleben im Dorf

Wir bliben drei Tage im ruhig gelgenen San Cipriano und lernten rasch die Nachbarschaft kennen. Tagsueber wird gearbeitet, aber dies alles im Rhytmus der Ruhe. In der Schweiz waere dies unmoeglich, doch hier unterstuetz man sich gegenseitig und arbeitet nie unter Druck.
Wir haben einen Nachmittag ein Gummischlauch gemietet und sind den Fluss hinab geschwommen, fast wie zu Hause in der Aare, ausser das wir uns im Dschungel befinden. Da hatte ich etwas Heimweh, di schoeni grueni Aare... Abends spielen jeweils die jungen Maenner Fussball und zwar taeglich mit Publikum, die Familie feuert sie an. 
 
Einige Bilder

Damit ihr euch etwas vorstellen koennt wie einfach sie Leben, haben wir eine kleine Fotogallerie erstellt.
Ich werde mit guten Erinnerungen diese Menschen und das Dorf verlassen. Weiter geht es nach Popayan, in Begleitung von Marc, dem Fotographen. Popayan ist nur eine Ruhe Etape, bevor die unangenehmere Reise nach San Agustin folgt...

 
Cali
Santiago de Cali ist die Hauptstadt des kolumbianischen Departamento Valle del Cauca und nach der Einwohnerzahl drittgrößte Stadt des Landes. Cali bildet das ökonomische, industrielle und landwirtschaftliche Zentrum im Südwesten Kolumbiens. Mit der Gründung 1536 ist Cali eine der ältesten Städte Amerikas. Sie wird auch die "Hauptstadt des Salsas oder Sucursal del cielo (übersetzt etwa: Himmelsniederlassung) genannt.
 
Salsa

Ein musikalischer Kult und ein Tanz der alle Generationen vereint. Hier ist das Tanzen ein muss und wer die Schritte noch nicht kennt,absolviert einen Kurs oder lernt mit den Kolumbianern direkt auf der Tanzflaeche. Wie die meisten von euch wissen, beherrschen wir bereits den puertorikanischen Stil, der jedoch nicht mehr dem kolumbianischen entspricht...Ein Schritt mehr und andere Hueftschwingungen sind angesagt.
Uebung macht den Meister und hier koennen wir jeden Abend in jeder Bar das Tanzbein schwingen. Wenn ich mit den Lokalen tanzen will, muss ich mich damit abfinden das meine Partner kleiner sind als ich, sehr amuesant.
 
Die Welt ist klein
Auf den folgenden Fotos seht ihr David und Solene aus Frankreich. Wir haben uns in Cartagena kennengelernt und treffen sie im selben Hotel. In solchen momenten habe ich wirklich das Gefuehl das die Welt klein ist und wir oefters unseren Weg mit anderen zufaellig kreuzen. Somit verbringen wir die Zeit in Cali mit den beiden und Sarah aus England. 
 
Die Transvestiten, unsere "Quartier Freunde"

Cali ist aeusserst bekannt fuer billige Schoenheitschirurgie und verwandelt auch Maenner in Frauen Schoenheiten. In unserer Strasse prostituieren sich Transvestiten, die einen perfekten Koerper Preisgeben. Ja, leider vermarktet sich die Prostitution gut in Suedamerika. Sie entsprechen etwa den Filmen die man kennt, sie sind extravagant, amuesant und exibitionistisch. Sie gruessten uns gerne indem sie ihre nacktheit Preis gaben und bieten beiden etwas interessantes an. Was das pinkeln anbelangt, dies findet weiterhin stehend statt. Fuer mich war es ein teatralisches Schauspiel.
 
Das Essen
Was euch Lesern bestimmt aufgefallen ist, ist das das Essen einen hohen Stellenwert hat in unserem Alltag. Das kullinarische Angebot in Grosstaedten kennt keine Grenzen. Wir haben uns die Baeuche voll gegessen mit koestlichen Gerichten. Auch Sushi gab es und zwar "à discretion", sowie Chillenischen Wein, mmmh, nach soviel Wein fallen die Hemmungen um danach Salsa zu tanzen...
 
Amuesante Ereignisse

Ich habe in all den Laendern die ich durchreist hab viele absurde Dinge gesehen und diese Informationstafel kann ich in dieser Liste hinzufuegen. Eine klare Information wie man die Rolltreppe benutzen sollte. Also falls ihr dies Detailliert vor Augen haben moechtet, klickt auf das Foto mit dem blauen Infoschild, haha.
 
Wir begeben uns nun nach San Cipriano in Begleitung eines Fotografs, Marc, welcher eine interessante Dokumentation ueber Gefangene in Kolumbien realisiert.
 
Salento
Salento liegt im Departamento del Quindio und gehoert zu der flächenmäßig kleinsten Provinz Kolumbiens.
Die Landwirtschaft mit den Kulturen Kaaffe, Bananen, Yucca und Kartoffeln und die Viehzucht von Schweinen und Rindern sind die wirtschaftlichen Standbeine der dichtbesiedelten Provinz. Die industriellen Aktivitäten beschränken sich auf die Lebensmittel- und Getränkeindustrie sowie Textilherstellung und Lederverarbeitung.

Das bunte, idyllische Dorf

Diese Provinz, diese Gegend, diese Landschaft ist atemberaubend schoen! Ob Regen oder Sonne, das kleine Salento schliesst man sich ins Herz. Bei Regen und Nebel, sticht die mystische Seite hervor und bei Sonne strahlt das Dorf durch seine Farbenpracht.
Wir genossen die Ruhe, nach den laermenden Staedten. Die Einheimischen sind sehr traditionel gekleidet. Die Maenner ziehen mit den Pferden umher und ich mochte ihren Stil mit den Hueten und Ponchos.
Der Kaffee ist ein genuss und der Geruch ist eine traeumerische Reise fuer die Nase :-) mmmhhhh!
 
Bekanntschaften

Wenn ich staendig ueber jede Person schreiben wuerde die wir begegnen, haette ich bereits ein Buch gefuehrt. Fuer mich gehoeren die neuen Bekanntschaften zu den Bereicherungen einer Reise. Jeder Reisende erzaehlt uns seine Geschichten, sein Leben und seine Reise. Die Begegnungen sind International und meistens ist der Austausch sehr intensiv und selten oberflaechlich wie zu Hause. Man befindet sich im selben Haus, teilt die Kueche, das Badezimmer, manchmal auch das Zimmer, kurz gesagt, man lebt zusammen auf engem Raum.

Eine Schweizerin hat uns besonders beeindruckt, Marianne. Sie ist Grossmutter, verwittwet und reist alleine durch Kolumbien. Sie wurde auch einmal attackiert, da zog sie das Schweizer-Sackmesser aus der Tasche und verscheuchte ihren Dieb. Sie war wirklich unterhaltsam und gefuellt mit positiver Energie.
Na also, es ist nie zu spaet seine Traeume zu leben.
 
Manizales
Manizales ist die Hauptstadt des kolumbianischen Departamentos Caldas und liegt im Haupt-KaaffeeanbaugebietKolumbiens.
liegt in der westlichen Anden-Kordilliere. Wirtschaftliche Schwerpunkte der Stadt sind Kaffee, Kakao und Gold, darüber hinaus Textil-, Streichholz-, Schuh-, Getränke- und Arzneimittelindustrie.

Wir blieben nicht lange im Gebirge, denn das Wetter war aeusserst schlecht und der Trek auf einen Bergspitz, der ueber 5000 km/meer liegt war geschlossen. Somit verbrachten wir 3 Tage um uns auszuruhen. Ich denke wir haben die schlechte Saison erwischt...Schaade, wir konnten nicht einen einzigen Berg dieser faszinierend Alpenkette sichten.
Etwas frustriert zogen wir weiter in das huebsche Dorf, Salento.
 
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